Mit diesen drei Stationen lässt sich jeder Lebenslauf aufwerten

Erfahre hier, welche Stationen in deinem Lebenslauf besonders wichtig sind.

Mit diesen drei Stationen lässt sich jeder Lebenslauf aufwerten

Die meisten Studenten wissen, dass Sie neben dem Studium relevante Praxiserfahrungen sammeln müssen. Inbesondere trifft dies für die Gruppe der Wirtschaftswissenschaftler zu, aber zunehmend auch für andere Fachbereiche wie z. B. Naturwissenschaftler. Mit den Praxiserfahrungen verfolgst du verschiedene Ziele, welche deinen Lebenslauf aufwerten. Die wichtigsten sind dabei, dass du dir berufsrelevante Skills aneignest, den Personalern Aktivität signalisierst und dir ein Netzwerk aufbaust.

Viele Studierende absolvieren klassische Praktika und Werkstudentenjobs in Konzernen, um diese Ziele zu erreichen. Allerdings arbeitet man hier häufig nur zu, lernt nur eine bestimmte Anzahl an Teammitgliedern kennen und erledigt oft unanspruchsvolle Aufgaben. Es gibt oft effektivere Möglichkeiten, um deinen Lebenslauf aussagekräftig zu gestalten. Wir stellen dir heute drei Möglichkeiten vor, welche als Karrieresprungbrett häufig unterschätzt werden.

1. Ehrenamtliches Engagement
Der größte Vorteil einer ehrenamtlichen Tätigkeit ist, dass diese unbezahlt ist. Das klingt erstmal nicht intuitiv, jedoch ist aufgrund der fehlenden Bezahlung die Konkurrenz in ehrenamtlichen Tätigkeiten häufig viel kleiner. Dadurch ist es deutlich einfacher, eine Führungsposition zu übernehmen.

Du erlernst schon früh Fähigkeiten, die selbst ein Berufseinsteiger häufig erst nach Jahren erwirbt. Da du im Ehrenamt schon früh eine Führungsposition übernehmen kannst, lernst du, ein Team zu führen und entwickelst Leaderqualitäten. Außerdem musst du im Ehrenamt oft Leute von deiner Vision und dem gesellschaftlichen Zweck der Organisation überzeugen, um entweder Personal, Kooperationspartner oder Spendengelder zu akquirieren. Diese Fähigkeiten werden dir in der späteren Kommunikation mit Klienten/Kunden helfen und dein Auftreten verbessern. Ebenso lernst du viele Leute aus verschiedenen Institutionen, Unternehmen sowie deine eigenen Vereinsmitglieder kennen.

Du kannst im Ehrenamt also schnell so etwas wie ein „CEO“ von einer Unternehmung werden und das wird von vielen Personalern auch wertgeschätzt. Da sich auch große Unternehmen in der Regel ehrenamtlich engagieren, wird solch ein Engagement auch gerne bei prospektiven Arbeitnehmern gesehen.

2. Tätigkeit im Start-Up
Ein hohes Engagement des Bewerbers lässt sich auch bei der Gründung eines Startups oder bei der Mitarbeit in einem jungen aufstrebenden Unternehmen erkennen. Denn hier ist sehr starke Eigenständigkeit gefragt und du wirst nicht nur verschiedene Tätigkeiten übernehmen, sondern auch schnell viel Verantwortung. Häufig lernst du dabei neue Skills, weil du verschiedenste Aufgaben übernimmst. Die Vorkenntnisse des Bewerbers sind dabei häufig nicht so wichtig, da Start-Ups froh sind, jemanden zu finden, der Lust hat, sie zu unterstützen.

Im Start-Up lernst du zudem die typische Start-Up-Mentalität kennen. Das bedeutet einfach Dinge auszuprobieren. Außerdem kannst du häufig durch die kleine Teamgröße und flache Hierarchien deine eigenen Ideen einbringen sowie an Strategieentwicklungen mitwirken. Außerdem sind Start-Ups häufig auf der Suche nach Kooperationen, Kunden und andere Plattformen bei denen das Unternehmen Reichweite gewinnen kann. Dadurch kannst du schon früh ein großes Netzwerk bilden.

Ein Tipp von uns: Suche nach Early-Stage Start-Ups die vielleicht schon ein Exist-Stipendium haben oder in einem Accelerator sitzen. Diese Start-Ups haben schon mehrere Entscheider/Geldgeber von ihrem Konzept überzeugt und haben eine größere Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu werden. Vielleicht lernst du dort direkt einen potentiellen Arbeitgeber kennen. Wenn das Start-Up später mal durch die Decke geht, kannst du im Vorstellungsgespräch gut erzählen, wie du in der Anfangsphase das erfolgreiche Unternehmen als Praktikant mitaufgebaut hast und kannst damit glänzen! Oder du gründest dein eigenes Start-Up :)

3. Hobbies
Ebenso bieten sich Hobbies an, um deinen Lebenslauf aufzuwerten. Durch Hobbies signalisierst du, dass du diszipliniert und ausdauernd bist. Wenn dein Hobby beispielsweise ein Mannschaftssport ist, schreibt man dir außerdem soziale Fähigkeiten zu. Solltest du Leistungssport betreiben ist dies ein sehr starker Indikator dafür, dass du diszipliniert auf Ziele hinarbeitest. Aber natürlich muss es nicht unbedingt ein sportliches Hobby sein, es kann auch die Gründung einer Band oder die Aktivität in einem Schachverein sein.

Fazit
Am Ende ist es schon fast egal, was du machst und wofür du dich einsetzt. Es ist nur wichtig, dass du "Drive" hast und im Leben etwas bewirken und mit deinem Handeln einen Unterschied machen willst.

Personaler wollen auf einem Lebenslauf gerne sehen, dass die potentiellen Arbeitnehmer Verantwortung übernehmen, kreativ und motiviert sind. Der Arbeitnehmer sollte sich aktiv mit seinem Fähigkeiten einbringen, persönlich gereift sein und Dinge erledigt bekommen. Es ist eigentlich egal, wo man diese Fertigkeiten erworben hat. Man sollte sich daher immer genau überlegen, wo es am leichtesten ist, einer Tätigkeit nachzugehen, die einem diese Fertigkeiten vermitteln.

Bei unserem Feedback erhältst du auch genau zu solchem extracurricularen Engagement eine Rückmeldung. Willst du wissen, wo du gerade stehst und wie du dich weiter verbessern könntest, dann klicke auf den untenstehenden Button.

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Wir freuen uns auf deine Nachricht und wünschen dir viel Erfolg bei deiner nächsten Bewerbung,

dein Team von Xoffer


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